Tobias Neubauer


Archivar

Tobias Neubauer hat an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Geschichte studiert und im März 2022 sein Masterstudium abgeschlossen. Schwerpunkte seines Studiums lagen auf der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, der Geschichte Mittel- und Osteuropas und auf dem Bereich Erinnerungskultur. Während seiner Studienzeit war er studentische Hilfskraft an der Professur für Geschichte Mittel- und Osteuropas und am Prüfungsausschuss für betriebswirtschaftliche Studiengänge an der Universität Bamberg.

Im Frühjahr 2022 folgte eine Tätigkeit als freier wissenschaftlicher Mitarbeiter im Memorium Nürnberger Prozesse im Rahmen der Vorbereitungen für die Wechselausstellung „Rechtsterrorismus – Verschwörung und Selbstermächtigung – 1945 bis heute“. Seit Juli 2022 ist er Doktorand an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sein Dissertationsprojekt fokussiert auf Gewalttaten österreichisch-ungarischer Militärakteure gegen die Zivilbevölkerung an der Ostfront des Ersten Weltkrieges. Für die Bearbeitung seines Dissertationsprojektes absolvierte er Forschungsaufenthalte in verschiedenen Archiven in Europa, unter anderem im Österreichischen Staatsarchiv (Wien), Archiwum Główne Akt Dawnych (Warschau) und Archiwum Narodowe w Krakowie (Krakau). Zudem präsentierte er sein Projekt und seine Forschungsergebnisse an verschiedenen Forschungs- und Lehreinrichtungen im In- und Ausland.

Tobias Neubauer unterstützt seit April 2025 den Verein „Kommunale Archivpflege im Landkreis Bamberg“ als Archivar. Im November 2025 besuchte er das Aufbauseminar „Archivwesen für Gemeinden“ an der Bayerischen Verwaltungsschule. Ehrenamtlich ist er in der CariThek Bamberg als Engagementberater aktiv.